Reederei Deilmann
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PETER DEILMANN REEDEREI -

ein Markenzeichen für deutsche Kreuzfahrttradition !

Ihre besondere Verpflichtung sieht die PETER DEILMANN REEDEREI in der Deutschen Kreuzfahrttradition: Das Unternehmen hat sich diesen Begriff als Marke schützen lassen und zum Bestandteil seines Logos gemacht. Deutsche Kreuzfahrttradition bedeutet für die Reederei, daß alle Schiffe unter deutscher Flagge fahren und äußergewöhnlich hohe Ansprüche an die Produktqualität und Sicherheitsstandards an Bord gestellt werden. Die PETER DEILMANN REEDEREI bietet klassische Kreuzfahrten in unverwechselbarem Ambiente mit ausgezeichnetem Service bei einem herausragenden Preis-/Leistungsverhältnis.

 

Die PETER DEILMANN REEDEREI wurde im Jahr 1972 gegründet, doch bereits 1968 machte sich der gelernte Schiffahrtskaufmann Peter Deilmann mit 33 Jahren in Lübeck mit Befrachtungen und Zeitchartern selbstständig, bevor er 1970 mit der Bereederung der „Norden“ in die Frachtschiffahrt einstieg. Bis zu zehn Frachter liefen unter seiner Flagge.

 

Nach einigen erfolgreichen Jahren wandte sich die Reederei auch der Personenschiffahrt zu und eröffnete mit dem Neubau NORDLICHT einen Fährdienst zwischen Neustadt in Holstein und Bornholm. Außerdem wurden die NORDWELLE und die NORDSCHAU im Tagespassagierdienst in der Lübecker Bucht bis nach Dänemark eingesetzt. Hierbei beförderten die beiden Schiffe in den 70er Jahren jährlich mehr als 250.000 Fahrgäste.

 

Nachdem die Reederei das Passagierschiff NORDBRISE für Kreuzfahrten erworben und erfolgreich in Polen, der damaligen DDR und einige Jahre lang in Grönland eingesetzt hatte, verkaufte Peter Deilmann die Frachtschiffe und entwickelte ein neues Unternehmenskonzept, das auf Kreuzfahrten basierte.

 

1979 übernahm die Reederei das Management für Bau und Betrieb der BERLIN, ein Kreuzfahrtschiff für 300 Passagiere. Darüber hinaus zählte das Kreuzfahrtschiff REGINA MARIS von 1980 bis 1983 zu ihrer Flotte. Der Neubau DONAUPRINZESSIN, ein Flußschiff für 200 Passagiere, wurde im Frühjahr 1983 an die Reederei übergeben. Die BERLIN wurde 1986 um etwa 20 Meter verlängert und verfügte seitdem über eine Kapazität für 420 Passagiere auf weltweiten Kreuzfahrten. Die BERLIN wurde bis November 2004 bereedert.

 

Der hohe Standard der unter deutscher Flagge fahrenden Schiffe führte zu einer großen Nachfrage vor allem im deutschen Markt und ist die Grundlage für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens. Bereits 1989 ließ die Reederei die PRINZESSIN VON PREUSSEN bauen, die mit einer Kapazität für 142 Passagiere als erstes Kreuzfahrtschiff unter deutscher Flagge im März 1991 wöchentliche Kreuzfahrten zwischen Hamburg, Dresden und Prag aufnahm. Das Schwesterschiff, der Neubau PRINCESSE DE PROVENCE, ausgelegt für 148 Passagiere, bietet seit Anfang 1992 wöchentliche Kreuzfahrten zwischen Châlon-sur-Saône und Arles ab/bis Lyon auf der Rhône und Saône.

 

Im Sommer 1993 kaufte die Reederei von der DDSG in Wien das größte Flußkreuzfahrtschiff Europas, die MOZART. Das 5-Sterne-Schiff mit einer Kapazität für 210 Passagiere kommt neben der DONAUPRINZESSIN zwischen Passau und Budapest bzw. Konstanza am Schwarzen Meer auf der Donau zum Einsatz. Im selben Jahr erwarb das Unternehmen von der Dresdner Kreuzfahrtgesellschaft die DRESDEN, ein Neubau für 110 Passagiere. Das Schiff löste die PRINZESSIN VON PREUSSEN auf der Elbe ab, die von März 1994 bis Oktober 2002 auf dem Rhein, Main-Donau-Kanal, der Mosel, dem Main und der oberen Donau zum Einsatz kam. Die PRINZESSIN VON PREUSSEN gehörte bis zum Verkauf 2002 zur Flotte.

 

Mit dem Neubau LILI MARLEEN erweiterte die Reederei im Herbst 1994 die Angebotspalette um einen Passagier-Großsegler in der Tradition der alten Windjammer. Die Barkentine bot 50 Passagieren in stilvollem Ambiente Kreuzfahrterlebnisse unter Segeln und wurde - je nach Jahreszeit - in unterschiedlichen Fahrtgebieten eingesetzt. Seit dem Sommer 2003 unternahm sie 7tägige Segelkreuzfahrten in der Ostsee ab/an Neustadt in Holstein. LILI MARLEEN gehörte bis zum Verkauf im November 2004 zur Flotte.

 

Das Unternehmen wurde im Juli 1994 in eine GmbH umgewandelt und firmiert seitdem unter Peter Deilmann Reederei GmbH & Co KG. In der Kommunikation des Unternehmens hat sich jedoch der lange Jahre geführte Firmenname PETER DEILMANN REEDEREI etabliert. Im November 1995 internationalisierte die Reederei ihren Vertrieb und eröffnete unter der Firmierung Peter Deilmann - EuropAmerica Cruises in Alexandria (Virginia/USA) ein eigenes Verkaufsbüro. 1996 folgte die Übernahme der Firma River and Ocean Cruises Ltd., London, die seither den Vertrieb der Reedereiprodukte in Großbritannien übernimmt.

 

Im Jahre 1997 erwarb die Reederei mit der KÖNIGSTEIN ein kleines luxuriöses Flußkreuzfahrtschiff für 60 Passagiere. Es operierte von Potsdam aus und wird aufgrund seiner Bauweise und des geringen Tiefgangs auf der Elbe bis in die Altstadt von Prag eingesetzt. Die KÖNIGSTEIN befuhr die Oder, den Nationalpark „Unteres Odertal“  bis zur  Insel  Rügen und die Boddenlandschaft von Hiddensee. 2004 kam für das Flußkreuzfahrtschiff mit Weser, Ems, Ijssel, Schelde und Maas ein weiteres Fahrtgebiet bis nach Amsterdam hinzu. 2005 steht die KÖNIGSTEIN Veranstaltern zur Vollcharter zur Verfügung.

 

Das Flaggschiff der Reederei, die DEUTSCHLAND, wurde im Mai 1998 in Kiel von den Howaldtswerken - Deutsche Werft AG an die PETER DEILMANN REEDEREI übergeben und von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker getauft. Das unbestritten beste Kreuzfahrtschiff unter deutscher Flagge mit 5-Sterne-Standard im Stil eines Grandhotels der zwanziger Jahre verfügt über rund 300 Komfort-Kabinen und Suiten für 520 Passagiere und ist für weltweite Kreuzfahrten konzipiert.

 

Die KATHARINA VON BORA, ein Schiffsneubau, wurde im April 1999 für die Reederei auf Kiel gelegt. Das Flußkreuzfahrtschiff der Luxusklasse für 80 Passagiere in 40 Kabinen nahm nach seiner Ablieferung durch die Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde mbH & Co. KG in Tangermünde seinen Dienst im Mai 2000 auf und verkehrt vor allem auf Havel, Elbe und Moldau zwischen Potsdam und Prag. Im Oktober 1999 erwarb die Reederei die CEZANNE, die 100 Passagieren in 50 luxuriösen Kabinen ein Kreuzfahrterlebnis auf Rhône und Saône zwischen Lyon und Avignon bot. Ab 2005 befährt sie Frankreichs schönen Norden auf der Seine zwischen Paris, Rouen und Le Havre.

 

Seit April 2001 befuhr mit der CASANOVA das achte Flußkreuzfahrtschiff in der Lagune von Venedig, durch das Po-Delta und auf dem Po. Das auf der Werft in Tangermünde erbaute            5-Sterne-Schiff bietet 96 Passagieren Platz. 2005 fährt die CASANOVA auf Main-Donau-Kanal, Rhein und Donau. Mit seinen 5 Sternen ergänzt das neunte Flußkreuzfahrtschiff FREDERIC CHOPIN, ebenfalls auf der Werft in Tangermünde erbaut, seit März 2002 den oberen Luxusbereich der Reederei. Mit diesem Schiff für 80 Passagiere erschloß das Unternehmen 2004 ein völlig neues, in Deutschland bisher nicht angebotenes Fahrtgebiet auf Weichsel, Nogat und dem Frischen Haff. 2005 befährt die FREDERIC CHOPIN Weichsel, Havel, Oder und die vorpommersche Boddenlandschaft mit Anlaufhäfen in Deutschland und Polen.

 

Die HEIDELBERG, auch in  Tangermünde gebaut, nahm im März 2004 als zehntes Flußkreuzfahrtschiff der Reederei ihren Dienst auf. Mit dem 5-Sterne-Schiff bietet die PETER DEILMANN REEDEREI exklusive Flußreisen auf dem Rhein, auf Schelde, Leie und Mosel an, zwischen Amsterdam, Antwerpen, Trier und Basel. Die HEIDELBERG wird mit ihren Einrichtungen auf drei Decks höchsten Ansprüchen gerecht:. 110 Passagiere finden Platz in 56 exquisit eingerichteten, 18 qm großen, Kabinen mit "french balconies". Die Gäste erwartet an Bord ein elegantes Panorama-Restaurant, Lounge, Bordbibliothek und Sonnendeck. Die HEIDELBERG ist mit einem großzügigen Wellnessbereich ausgestattet, zu dem Sauna, Dampfsauna, Ruheraum, Massagebereich, Fitnessraum und Saftbar gehören. Zudem finden sich ein Friseur- und Kosmetiksalon sowie eine Boutique an Bord.

 

Mit rund 50.000 Kreuzfahrtpassagieren im vergangenen Jahr gehört die PETER DEILMANN REEDEREI in Deutschland zu den Marktführern im Bereich Kreuzfahrten. Der Umsatz der Reedereiflotte, die ausschließlich unter deutscher Flagge fährt, liegt derzeit bei über 100 Millionen Euro pro Jahr.

 

Seit dem Tod von Peter Deilmann am 2. November 2003 sind seine Töchter Gisa und Hedda Deilmann Gesellschafter der Reederei. Beide sind seit längerem im Unternehmen tätig und führen als neue Inhaber das Lebenswerk ihres Vaters fort. Zur Geschäftsführung gehört neben Gisa und Hedda Deilmann der langjährige Finanzchef der Reederei, Norbert Becker. Gemeinsam mit den erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Reederei stehen sie weiterhin für Kreuzfahrten unter deutscher Flagge im Sinne der von Peter Deilmann geschaffenen DEUTSCHEN KREUZFAHRTTRADITION.

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